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Sicherheit im Internet

Artikel:    Viren    Firewall    Spam
Externer Link:    Aktuelle Virenbedrohungen (F-Secure.com World Map) 


Alle PC-User die häufig das Internet nutzen oder User, die mit dem Internet "nur" via ihrer Mails in Verbindung stehen, sollten sich bewusst sein, das schon der kleinste Kontakt mit dem sog. "World Wide Web" schadhafte Folgen wie beispielsweise Datenverlust zur Folge haben kann.
Denn der mit dem Internet in Verbindung stehende Computer sendet nicht nur Daten und Anfragen an das WWW, sondern ist in ständigem Austausch mit dem Internet, was bedeutet, dass er auch ständig Daten erhält.
Es ist daher nicht nur reine Panikmache, wenn man bemerkt, dass unter derzeit etwa einer dreivietel Milliarde Internetnutzer auch Leute sind, die nicht das Beste des ahnungslosen Users wollen, sondern nur auf ihr eigenes Wohl bedacht sind, was zumeist den Schaden des Users nach sich zieht. Unter diesen Leuten befinden sich weltweit Hacker, Spammailvertreiber und noch viele mehr, deren Ziel meist rein finanzieller Natur ist, und wenn nicht, dann zumindest darauf ausgelegt, nur den eigenen Interessen zu dienen.

Welche Gefahren gibt es bei der heute so weit verbreiteten Technik?

Hier eine kurze Auflistung, was mit oder auf dem eigenen Rechner passieren kann, wenn man bei mangelhafter Absicherung im Internet surft 
und dabei Opfer eines Hackerangriffs, eines Viruses oder ähnlichem wird:

  1. störende Bildschirmanimationen
  2. Verfälschung der Tastatureingaben
  3. Zerstörung von Festplatteninhalten
  4. Manipulation von Daten
  5. Daten- bzw. Dateizerstörung durch Löschen oder Überschreiben
  6. Beschädigung von Hardware durch z.B. die Erhöhung der Bildschirmfrequenz mittels der Grafikkarte hat manchmal ein Verschmoren der Leuchtschicht an der Bildschirminnenseite zur Folge.
  7. Bei manchen Diskettenlaufwerken verklemmt sich der Lese/Schreibkopf wenn versucht wird über die innerste Spur hinauszulesen.
  8. Die Überbeanspruchung eines elektronischen Bauteils wie z.B. des Co-Prozessors kann zu dessen Beschädigung führen.
  9. Blockierung von Speicherplatz durch z.B. das Schreiben riesiger Dateien mit sinnlosem Inhalt auf die Festplatte oder Diskette.
  10. das Laden sinnloser Programme in den Arbeitsspeicher.
  11. Reduzierung der Systemleistung durch z.B.: Verkleinerung des Arbeitsspeichers (siehe oben)
  12. sinnlose Berechnungen
  13. Blockierung von Programmen durch Aufforderung zur Eingabe eines Paßwortes ohne dessen ein Programm nicht gestartet werden kann.

Doch bei all der Panikmache, wie hoch ist das Risiko im "Netz" denn nun wirklich?

Die meisten Internet-User beschäftigen sich mit mehr als nur E-Mails, wie beispielsweise mit Foren, Online-Banking, Online-Spiele und den vielen weiteren Möglichkeiten die das WWW bietet.
All diese Dinge leben nur, weil so viele Menschen Interesse dafür zeigen, d. h. sie sind nicht alleine online unterwegs, und somit umgibt sie immer ein gewisser Schutz durch die sehr hohe Anzahl an weltweiten Internet-Usern, die zur selben Zeit online sind, wie sie.
Aber dieser Schutz basiert nur auf dem Zufallsprinzip, mit etwas Pech könnten sie gleich bei ihrem ersten Kontakt mit dem Internet mit einem Virus o. ä. infiziert werden, es empfiehlt sich daher wirklich, sich einen vernünftiges Virenschutzprogramm zuzulegen.

Viele Faktoren spielen eine Rolle, wie leicht/schwer Sie angreifbar sind. Hier nur eine grobe Auflistung:
  • verwendete Betriebssysteme (Windows, Linux, Mac OS...)
  • verwendete Programme (Antivirussoftware )
  • Welchen Browser (Internet Explorer, Netscape, Firefox...)
  • Internetverbindungsarten ( Modem, ISDN, DSL ..)
  • Dauer einer Onlinesession erhöht auch die Angriffsgefahr, da der Computer länger unter einer IP erreichbar ist.(Flatrates)
  • Benutzerverhalten im Web. (Banking ,Shopping ,Newsgroups...)
  • Email
  • eigenes Wissen über Ihr System (Informationsstand)

Fazit:
Durch den ständigen Austausch mit dem Internet ist eine Infektion mit einem Virus oder ein Hackerangriff jederzeit möglich. Zwar sind nicht alle Angriffe mit einem generellen Schaden vebunden, doch sollte man als Internet-Nutzer ständig mit der neuesten Schutz-Software (Antivirensoftware, Firewall) ausgerüstet sein, um nicht doch noch einem Schädling zum Opfer zu fallen. Man sollte nicht einzig und alleine darauf vertrauen, sich unter all den Online-Usern verstecken zu können, irgendwann kann "es" nämlich immer passieren.

Optimal für den Schutz des Nutzers ist eine Kombination verschiedener Softwaretechnologien, wie z.B.:

Anti-Virus-Software, Firewall, Phishing-Schutz, Spam-Abwehr und Rootkit-Schutz